Mein Plan…

In den letzten vier Monaten hat sich sehr viel in meinem Leben verändert. Wenn ich ehrlich bin, bis auf ein paar Konstanten, eigentlich fast alles. Meine Prioritäten haben sich verschoben, mein Alltag hat sich verändert, mein Rhythmus ist ein anderer. Und, jetzt der positive Twist: Es hat sich einiges verändert und das zum Besseren.

Wer mich kennt, weiß, dass ich schon immer ein Fan von Plänen und ihrer Struktur war. Ich hatte immer schon große Ziele, verrückte Träume und elendslange To-Do Listen, die mehr Zeit gekostet haben, als die Dinge einfach zu erledigen. Und ich bin auch immer noch überzeugt davon, dass ich diese Struktur in meinem Leben auf eine gewisse Art brauche, weil ich sonst meine innere Chaotin nicht mehr verstecken könnte.

Und jetzt kommt das große Aber: Man kann nicht alles planen. 

Das klingt für die Meisten jetzt wahrscheinlich nicht sonderlich überraschend, aber für mich ist diese Erkenntnis eine neue. Früher war es für mich eine leere Redewendung, aber ich habe gelernt, was damit gemeint ist. Keine der Veränderungen, privat und beruflich, hätte ich so planen könnten. Ich habe mich einfach darauf eingelassen, ohne zu wissen was mich erwarten wird, oder was sich daraus ergibt. Und vier Monate später sitze ich nun da und alles ist anders. Damit will ich nicht sagen, dass mir die Dinge zu geflogen sind. Im Gegenteil, ich arbeite so hart wie noch nie zuvor.

Im Oktober hatte ich vier Jobs, hab meinen Führerschein endlich beendet und versucht, den Blog auch noch am Leben zu halten. Ach ja und ein Studium läuft auch noch so nebenbei. Und all das habe ich (größtenteils) gerne gemacht. Ich habe in die Zähne gebissen und auf bestimmte Dinge verzichten müssen, aber es hat sich schlussendlich gelohnt. Denn noch so eine Redewendung ist für mich wahr geworden: Harte Arbeit macht sich belohnt.

Ich habe akzeptiert, dass ich noch so viel planen und to-do Listen schreiben kann, am Ende des Tages wird doch alles anders kommen als gedacht und wenn man Glück hat und hart arbeitet, dann wird es sich auch lohnen. Wenn mir vor einem Jahr, einem Monat jemand gesagt hatte, was ich gerade mache und wie mein Leben momentan aussieht, hätte ich der Person nicht geglaubt. Aber auch das habe ich gelernt, dass man sich selber erlauben muss, offen für Veränderungen zu sein.

Auch wenn immer noch Stimmen in meinem Kopf brav Pläne schmieden, entscheide ich mich dafür ein bisschen weniger auf sie zu hören und alles mitzunehmen, was sich gut anfühlt. Pläne sind schön, aber noch schöner ist die Realität und was für Überraschungen sie dir bietet.

Ich habe mich verändert. Mein Leben hat sich verändert. Und das ist verdammt nochmal gut so, weil ich glücklich bin. 

 

 

 

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