Mir fehlen die Worte.

Unsere Welt ins ein wundervoller Ort. Gefüllt mit tollen Menschen und unfassbaren Geschichten, die sie schreiben. Menschen, die Gutes tun und einen großen Effekt auf andere hinterlassen. Aber so wunderschön unsere Welt auch ist, so grausam ist sie zugleich.

Unsere Welt ist ein fürchterlicher Ort. Gefüllt mit Menschen, die von Hass geleitet sind und sich das Recht heraus nehmen, andere Menschen mit ihrem Hass zu beeinflussen und schreckliche Dinge anzutun, von denen wir täglich in den Zeitungen lesen.

Nizza. Istanbul. Dallas. Syrien.

An dieses Orten sind alleine in den letzen zwei Wochen so unglaublich schreckliche Dinge passiert, dass es mir nicht nur den Atem raubt, sondern auch die Wort nimmt. Ob es Terror ist, der Menschen ohne jede Vorwarnung aus dem Leben raubt, oder Polizeigewalt, die kein Ende zu nehmen scheint, oder ein Krieg, der täglich weitere Opfer findet. Es scheint alles fort zulaufen und nicht aus den Nachrichten zu verschwinden. Und eines haben sie gemein: unfassbare Sinnlosigkeit.

Es gibt vieles, worüber ich gerne schreiben würde. Meine Gedanken in Worte umzuwandeln war schon immer mein Schutzmechanismus und eine Art Selbsttherapie. Doch bei so sensiblen Themen, wie den aktuellen Ereignissen, fällt dies einfach zu schwer. Ich habe zu großen Respekt davor, die Dinge nicht ganzheitlich zu beleuchten, oder Aspekt zu übersehen, da ich auch ich kein Experte bin. Und doch betreffen uns diese Vorfälle alle ausnahmslos, egal wie weit oder nah entfernt sie von uns geschehen.

Ich verstehe die Frustration vieler Menschen, die Zeitungen nicht mehr lesen wollen, weil es deprimiert. Ja, es ist zum verzweifeln, aber es ist unabdingbar. Uns „Kleinbürgern“ wird oft eingeredet, dass wir alleine nichts ausrichten können, bis wir es schlussendlich glauben. Aber wir haben die Mittel – wir sind umgeben von Informationen, die sekündlich auf uns einprasseln. Nutzen wir Sie!

Die größte Macht, die unsere Generation hat, sind Informationen.

In Amerika filmte die Freundin von Philando Castile live via Facebook, wie ihr Partner von einem Polizisten erschossen wurde. Solche Dinge passieren – täglich, stündlich. Vor unseren Augen. Lasst uns soziale Netzwerke als Plattform des Austausches nutzen und, ungefiltert von Medienhäusern, Ereignisse verfolgen.

Wir dürfen die Augen nicht verschließen. Nehmt euer Recht in Anspruch und informiert euch. An Tagen, die von Terror und Gewalt, überschattet sind, bleibt uns nicht viel mehr als Zusammenhalt. Manchmal ist man hilflos und weiß nicht, was man tun kann oder soll. Aber eines können wir immer: uns informieren! 

Mir bleibt an dieser Stelle nur eines zu sagen: Mein Beileid. An alle Betroffenen, Hinterbliebenen und angsterfüllten Menschen. 

x tamara natalie

 

 

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