Fehler.

Schon als kleines Kind hören wir von unseren Eltern, was wir alles nicht tun dürfen. Später im Leben bekommen wir Ratschläge von unseren Freunden. Wir bekommen Tipps und geben selbst welche. Und doch gibt es Momente, in denen man Fehler macht und genau weiß, dass es ein Fehler sein wird.

Gewisse Fehler muss man machen

… davon bin ich überzeugt. Egal wie oft die beste Freundin sagt, dass man es besser lassen soll. Heimlich wird dann doch eine SMS mitten in der Nacht verfasst, um am nächsten Tag nüchtern festzustellen, dass sie wohl recht hatte. Jeder kennt diese Momente. Man möchte Rat von seinen Freunden bekommen, denn sie sind es, deren Meinung man wertschätzt. Und trotzdem müssen wir manchmal einfach auf die Schnauze fallen.

Das man aus Fehlern lernt ist nichts neues. Doch ist es nicht faszinierend, dass wir Dinge tun und Sachen sagen, obwohl wir ganz genau wissen, das sie sich zum Fehler entwickeln werden? Es ist, wie einen Schritt zu machen und zu wissen, das man ins Leere fällt.

Seit unserer Kindheit hat sich eigentlich nicht viel in dieser Hinsicht verändert. Meine Mutter konnte mir noch so oft sagen, die Finger nicht auf die Herdplatte zu legen, weil ich mir weh tun würde. Aber geglaubt habe ich ihr das erst, als ich weinend ein Pflaster von ihr auf den Finger geklebt bekommen habe.

Schmerz bleibt fiktiv bis man in spürt.

Mit Sicherheit könnte man sich so manches gebrochenene Herz oder die ein oder andere Enttäuschung ersparen. Aber manchmal ist es das wert, den Schritt zu wagen. Es ist wie ein Spiel.

Sometimes you win. Sometimes you lose.

Ich bin überzeugt davon, dass das keine schlechte Verhaltensweise ist. Aus manchen mutigen Schritten entsteht etwas Schönes und aus anderen eben nicht und das einzige was bleibt, ist die Erfahrung. Und viele verbrauchte Taschentücher.

Aber was wirklich zählt ist, Freunde an seiner Seite zu haben, die einen auffangen. Wie oft habe ich schon den Rat meiner Freunde missachtet, nur um dann mit eingezogenem Schwanz zuzugeben, dass sie Recht hatten.

Und mit einem leisem „ich hab´s dir doch gesagt“ werden sie ein Pflaster auf die Wunde kleben. Und dieses Pflaster bleibt dir in Erinnerung und nicht der blöde Kratzer.

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