My happy place

Wie man vielleicht in einem meiner letzten Posts lesen konnte, haben mir die letzten Woche ziemlich zugesetzt. Doch ich will versuchen, diesen Blog so positiv, wie es mir momentan eben möglich ist, zu halten. Deshalb will ich in diesem Beitrag über einen ganz besonderen Ort sprechen: meinen Happy Place. 

Wenn man diese Zeilen liest, kann leicht ein verkitschter Eindruck entstehen. Und zugegebenermaßen ist es auch ein wenig kitschig, aber für mich eben auch essentiell. Ich bin vor knapp zwei Jahren bei meinen Eltern ausgezogen und in eine neue Wohnung alleine wieder eingezogen.

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Ich bin zwar in Wien aufgewachsen, aber mein Elternhaus ist ziemlich genau an der Grenze der Stadt und hat mit dem turbulenten Stadtchaos eigentlich nicht viel gemein. Wenn ich in der kleinen Siedlung bei meinen Eltern bin, dann ist das wie eine andere Welt. An jeder Ecke, in jeder kleinen Straße, jeder Baum im Wald erzählt für mich eine kleine Geschichte meiner Kindheit.

Und wenn es mir nicht gut geht, ich wieder einmal Energie tanken muss, dann gibt es für mich nur ein Ziel. Mitten im Grünen für mich alleine oder mit meiner Familie und meinem Hund zu sein, und genau das gibt mir so viel Kraft. Das klingt sehr kitschig und ich kann es mir auch nicht erklären, aber so wohl wie dort, fühle ich mich sonst eigentlich nirgends auf der Welt.

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Die Essenz dieses Beitrags ist eigentlich, dass wir  alle so einen Ort brauchen. Manchmal kann man sich selbst nicht aus einer Situation hinaus helfen, aber man kann sie dorthin begeben, wo alles ein bisschen leichter geht. So einen Ort zu finden und ihn wertzuschätzen ist für mich ein bisschen wie Balsam für die Seele. Es muss nicht mal ein bestimmter geografischer Punkt sein. Auch eine Tätigkeit, Musik, Essen – you name it. Einfach herauszufinden, was einem das Wohlgefühl schenkt, kann sehr beruhigend sein. Das Wissen, dass man immer an diesen „Ort“ zurückkehren kann, wenn man es braucht.

Wo ist dein happy place?

Wenn du ihn noch nicht gefunden hast, dann versuch ihn zu finden. Mir hat es schon so oft geholfen, einen Rückzugsort für mich alleine zu haben. Man kann vielleicht nicht vor Situationen und Ereignissen im eigenen Leben fliehen, aber man kann sich sehr wohl eine kleine Auszeit davon nehmen.

x tamara natalie

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