Warum ich gerne ein Hipster bin.

Hipster ist ein im frühen 21. Jahrhundert in den Medien verbreiteter, zumeist etwas spöttisch gebrauchter Name für eine Subkultur, deren Angehörige ihrem Szenebewusstsein – bei Gleichgültigkeit dem Mainstream gegenüber – extravagant Ausdruck verleihen.

Soweit lautet die Definition von Wikipedia. Aber was steckt dahinter?

Ich persönlich wurde so häufig als Hipster von den verschiedensten Leuten bezeichnet, dass ich mir nicht mal mehr sicher bin, was es eigentlich bedeuten soll. Aber eines steht wohl im Vordergrund: Ja nicht mainstream und irgendwie anders. Doch das Wort wurde für meine Geschmack zu oft und undifferenziert verwendet, dass die Bedeutung, eben an Bedeutung verloren hat.

hipster-political-figures-barack-obama-by-amit-shimoni

Begonnen hat alles mit dem Wunsch, sich von der Masse abzuheben und „anders“ sein zu wollen. Das klingt ja erstmal nicht schlecht und außerdem sehr danach, wonach jeder junge Mensch strebt. Dieser Wunsch zeigte sich dann mit einem bestimmten Kleidungsstil und schon wurde es ganz einfach diese Sorte Individualisten aus der Menge zu erkenne.

Doch irgendwann wurde es dann hip ein Hipster zu sein und die, die sich mit aller Macht versuchten, gegen den Mainstream zu wehren, wurden genau Teil davon. Und dann entwickelte sich der Begriff „Hipster“ zu einer Beleidigung und bekam spöttische Züge.

Und genau hier liegt mein Punkt: Ich bin gern ein Hipster.

Wenn das heißen soll, dass ich individuell und anders bin – dann hell yeah! Und wenn es als Beleidigung gemeint sein soll, dann auch schön, denn beleidigend finde ich es nicht mit jemanden verglichen zu werden, der durch sein „anders“- Sein hervor sticht.

queen

Aus der Menge hervorzustechen ist etwas Gutes, in Erinnerung zu bleiben auch. Ich glaube wir alle könnten unseren inneren Hipster mal wieder etwas hervorkramen und, wenn auch nicht durch unsere Kleidung (aber warum nicht!). Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen. Das bedeutet für mich auch ganz simpel über den Tellerrand hinauszuschauen!

Auch wenn die Zeit der Hipster vielleicht vorbei ist und nur noch einige Wenige davon übrig geblieben sind, das ein oder andere kann sich wohl jeder aus dieser Subkultur abschauen. Ich für meinen Teil versuche auf jeden Fall, den kleinen Hipster in mir zu hegen und zu pflegen! 😉

x tamara natalie

Artwork by Amit Shimoni – HIPSTORY

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2 Comments

  1. clea_le

    Ich finde Deinen Post gut, aber ich finde auch das du einen sehr wichtigen Punkt vergessen hast. „Früher“ waren die hipster Leute, die anders sein wollten (stimmt), heute ist das einfach nur wieder eine Bezeichnung für einen bestimmten Kleidungsstil den 60% der jungen Leute tragen. Also auch wieder irgendwie mainstream^^ diese (Ca)60% der „hipster“ sind Leute, die einfach nur vorgegebene Sachen kaufen die gerade modern sind und die „wirklich hipster“ gibt es natürlich auch noch. Die sieht man aus 2km Entfernung weil ihr Kleidungsstil einfach sehr speziell und auch ( in meinen Augen ) sehr artsy ist 🙂

    Gefällt 1 Person

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