How to be single

Es gibt in unserer Gesellschaft anscheinend nur mehr zwei Zustände: In einer Beziehung oder auf der Suche danach. Aber warum ist das so und muss das sein?

Letzte Woche habe ich mich mal wieder mit meinen Freundinnen ins Kino verirrt. Am Programm stand How to be single. Meine Erwartungen an den Film waren relativ simpel: locker leichte, seichte Komödie, bei der man nicht viel nachdenken muss. Doch überrascht wurde ich mit einem Film, der weitaus tiefgründiger war. Natürlich war es immer noch ein lustiger Film, aber die Essenz des Films drehte sich darum, warum wir so lieben, wie wir es eben tun.

Über das Single sein habe ich schon einmal einen Beitrag geschrieben. Darüber, wie wir als Generation XY zwanghaft versuchen so cool, locker und ungebunden zu sein, wie nur möglich und damit gekonnt die Bindungsangst, die in uns allen schlummert, zu verstecken. Ja nicht zu viel Commitment zeigen und schon gar nicht die wahren Gefühle.

In dem Film geht es darum, dass wir uns zuerst selbst lieben müssen, um von anderen geliebt werden zu können. Darum auch einfach mal alleine sein zu können und nicht immer auf der Suche zu sein. 

Und da liegt glaub ich das Absurde. Das Single Leben wird nicht als Zustand akzeptiert. Es ist nur ein Übergang zum Nächsten. Zum nächsten Flirt, One night Stand, Schmuserei, Beziehung – you name it. Einfach mal alleine sein ist „abnormal“, etwas was keiner wirklich möchte oder wonach man strebt. Und wenn wir single sind, dann betrachten wir es nur als kleines Tief und es wird schon bald wieder bergauf gehen.

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Aber muss man überhaupt jemanden suchen?

Meiner Meinung nach verheddern wir uns viel zu oft in dieser Suche. Wir hetzen von einem Drama zum nächsten und alles wird irgendwann nur noch verkrampft. Wir haben verlernt alleine zu sein und glücklich mit uns selbst zu sein. Es fällt so leicht sich mit anderen Menschen davon abzulenken, sich mit sich selbst auseinander zusetzen.

Es ist okay alleine zu sein. Umso besser alleine glücklich zu sein.

Ob ich in einer festen Beziehung bin oder eben nicht sollte keine Rolle spielen. Solange ich glücklich bin, ist mein Beziehungsstatus irrelevant. Wenn mich der nur noch glücklicher macht, dann ist das umso schöner. Aber wir müssen aufhören uns darüber zu definieren, wie unser Liebesleben aussieht. Zuerst muss man sein Leben glücklich mit sich selbst teilen und sich selbst lieben lernen.

x tamara natalie

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