Tamara goes vegan

Am Beginn der Fastenzeit habe ich eine kleine Challenge begonnen: 40 Tage vegan zu essen. Dies Fastenzeit ist nun vorbei und nun steht ein Fazit an.

Am Anfang kann ich gleich anmerken, dass ich mir alles viel schwerer vorgestellt habe, als es dann tatsächlich war. Außerdem dazu zu sagen ist, dass ich bereits seit knapp 7 Jahren Vegetarierin bin, also war die Umstellung für mich persönlich auch nicht so groß.

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Preis

Ich war mir eigentlich sicher, dass ich mehr Geld für Essen ausgeben werde. Dies war aber nicht der Fall. Im Gegenteil habe ich mir wahrscheinlich sogar Geld gespart, da ich bewusster eingekauft habe und immer nur so viel, wie ich wirklich gebraucht habe. Das Wegwerfen von schlecht geworden Produkten habe ich so fast gänzlich vermeiden können. Außerdem habe ich auch regionaler eingekauft und noch einmal mehr auf Bio Produkte gesetzt. Ein Punkt wo ich auch in Zukunft gerne ansetzen möchte. Essen gehen war im Vergleich auch nicht umbedingt teuerer.

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Angebot

Wien ist wohl eine der besten Städte um vegan zu leben. Es gibt mittlerweile schon so viele Supermärkte (auch die „normalen“ haben ihr Angebot schon sehr gut ausgebaut) und veganen Imbissen oder Restaurants gibt es auch genug. Probleme, etwas zu essen zu finden, hatte ich somit eigentlich nie (außer in Prag, da war das schon nicht mehr so einfach). Was ich besonders toll an diesem Experiment fand, dass ich neue Produkte ausprobiert habe und aus meinen Trott etwas heraus gelockt wurde. Man probiert neue Rezepte aus (ich habe auch endlich wieder mehr und verschiedenes gekocht) und findet im Supermarkt sein neues Lieblingsjoghurt (Provamel Kokosnuss Joghurt – die Entdeckung der Challenge für mich!).

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Veränderung

Für mich ist die Challenge genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen. Einfach mal wieder mehr darauf achten, was man seinem Körper gibt und bewusster einkaufen. Auf der anderen Seite habe ich aber auch gedacht, dass das Thema Essen bei einer veganen Ernährung eine viel größere Rolle im Alltag spielen wird. Ich habe mir vorgestellt, dass ich sehr viel Zeit damit verbringen werden, Essen zu kaufen, nachzuschauen was ich essen kann, wo ich was essen kann etc. Aber es war viel leichter und unaufwendiger als ich dachte. efdca2c0eefdefdf04eea389fbbd5004.jpg

Reaktionen

Ich fand es sehr amüsant, die Reaktionen von anderen Menschen zu sehen, sobald sie bemerkt haben, dass ich „nur“ vegan esse. Für viele war es unrelevant, einige denken, es ist nur ein Hipster Trend, und andere waren einfach nur verwirrt. Bizarr eigentlich, wie viele Leute sich plötzlich darüber Gedanken machen, was ich denn dann eigentlich esse und ob das gesund ist. Wenn ich Fleisch essen würde, würden sich bestimmt weniger Leute über MEINE Lebensweise Sorgen machen. Weil es eben genau das ist: Mein Leben – Meine Entscheidung – Mein Körper – Mein Essen . Mir ging´s gut davor und immer noch gut, gesundheitlich und ganzheitlich. Ob das nun allen gefällt oder nicht. Aber ich bin mir sicher, dass der „Trend“ dahin führen wird, dass sich Menschen immer mehr mit ihrem Essen auseinander setzten und es immer weiter weg von einer tierischen Ernährung gehen wird.

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Frühzeitiger Abbruch und die Zukunft

Aus 40 Tagen wurden leider 35 aufgrund meines Prag Trips, mit weniger Möglichkeiten als in Wien. Aber alles im Allem bin ich trotzdem stolz auf mich, dass ich es durchgezogen habe (die 5 Tage machen für mich persönlich da keinen Unterschied). Essen ist mir sehr wichtig, jeder der mich kennt weiß über meine Liebe zum kochen, aber vor allem zum Verzehren davon bescheid. Deshalb möchte ich mich auch in Zukunft weiter bewusster ernähren und wieder mehr kochen, neue Dinge auszuprobieren und immer wieder kleine Experimente (eine Saftkur oder Raw- Diät würde mich auch reizen) starten.

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Ich denke, für die Zukunft werde ich mich weiterhin als Vegetarierin und part-time-vegan bezeichnen. Ich bin noch nicht bereit komplett auf vegane Ernährung umzusteigen, halte mir die Option aber definitiv offen. Ich werde aber mit Sicherheit weniger tierische Produkte bei mir im Haushalt haben, da ich durch diese Challenge für einige Produkte super Alternativen gefunden habe, die mir genauso, oder sogar noch besser schmecken.

Ich kann nur jedem empfehlen sich hin und wieder selbst herauszufordern. Sei das Essen, Sport, ein Mal im Monat ins Museum, etc. Ich denke, wir haben alle etwas, was wir gerne mehr tun würden – also warum nicht einfach tun.

Hier findet ihr alle weiteren Beiträge, die während meiner veganen Zeit entstanden sind und unten wie immer meine Social Media Kanäle.

x tamara natalie

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