Her mit dem Schmerz.

Wie Kelly Clarkson passend in ihrem Song formulierte: What doesn´t kill you makes you stronger.

Diese Einstellung habe ich eigentlich schon immer vertreten. Ich wurde mit dem Anspruch erzogen, dass es nichts bringt sich auf das Problem zu konzentriert, sondern auf die Lösung dessen. Da haben meine Eltern mich sehr geprägt und mir eine Einstellung mit auf den Weg gegeben, über die ich mich heute 19 Jahre später sehr stark definiere.

Ich werfe mal einen Gedanken in den Raum, der mich die letzten Wochen sehr beschäftigt hat: Gebt mir schlechte Erfahrungen und sie werden einen positiven Effekt auf mich haben. Vielleicht nicht sofort und vielleicht auch nicht direkt für einen selbst bemerkbar. Aber wenn man es schafft, aus etwas Negativem etwas Bereicherndes zu schaffen, hat man doch einiges richtig gemacht.

Wir alle bekommen Steine in den Weg gelegt. Manche von der Größe eines Kieselstein und manchmal denkt man, der Mount Everest hat sich gerade direkt vor unserer Nase platziert. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Sehr philosophisch, aber ich denke, jeder kann diesen Gedanken nachvollziehen.

Im letzten Jahr gab es viele Höhen, aber auch Tiefen in meinem Leben. Privat hatte ich mit Tiefschlägen zu kämpfen. Wahrscheinlich bis jetzt eines der prägendsten Jahre wenn ich auf mein (noch sehr kurzes) Leben zurück schaue. Und jetzt verrate ich euch etwas, was mich viel Kraft gekostet hat zu realisieren:

DANKE! An all die Menschen, die mir das Leben schwer gemacht haben. An mich selbst, die sich das Leben oft genug selbst schwer gemacht hat. An Situationen, aus denen ich keinen Ausweg gesehen hab. An die Momente, in denen ich dachte, es geht nicht mieser. Und danke an alle und alles was noch kommt. Ohne euch, wäre ich nicht die, die ich heute bin.

Ohne euch, wüsste ich vieles nicht zu schätzen. Durch euch habe ich mich teilweise so richtig beschissen gefühlt und jetzt schätze ich diese Momente, weil ihr mich stärker gemacht habt.

Deshalb sage ich: Her mit dem Schmerz! Gebt mir schlechte Erfahrungen, aus denen ich lernen kann und bei denen ich so richtig auf die Schnauze falle. Und nein, ich steh ganz und gar nicht auf Drama. Ich bin eine Person, die Konflikte gerne vermeidet und sie vorzeitig bekämpft. Ich strebe nach Harmonie und alles was diese stört, macht mir Angst. Aber schlechte Erfahrungen gehören nun mal zum Leben, ob ich will oder nicht.

Ich habe einfach beschlossen, für mich persönlich, dass ich zwei Möglichkeiten habe, damit umzugehen. Entweder ich fürchte mich vor den beschissenen Momenten, die mit Sicherheit noch auf dem Weg vor mir liegen. Oder ich empfange sie mit offenen Armen und lasse mich nicht von ihnen umhauen. Das macht mich offen und gleichzeitig angriffsbereit, um knifflige Situationen besser zu handhaben.

Das ist eine Theorie, die mit Sicherheit sehr seltsam klingt. Aber ich muss sagen, dass es mir beim praktischen Austesten bisher sehr gut geht. Wir müssen Drama nicht gezielt suchen, es kommt sowieso. Aber wie ich damit umgehe, kann ich sehr wohl selbst entscheiden. 

So viel zu meinem kleinen Gedanken Wirr Warr.

Wie seht ihr das? Braucht man Drama? Ist das spannend? Wie geht ihr damit um? Ich freue mich darauf, in den Kommentaren mit euch weiter darüber zu diskutieren!

x tamara natalie

__________________________

Facebook:          The Basic Instinct

Instagram:        tamara_vie

YouTube:           Tamara Natalie

Twitter:              tamara_vie

 

 

 

One Comment

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s