Who runs the world? Girls.

Gestern, am 8. März, war Weltfrauentag. Anlass genug um über Themen zu reden, die man meiner Meinung nach nicht oft und ausführlich genug besprechen kann.

Ich werfe mal einen Begriff in den Raum: Feminismus.

Ganz schöner Brocken und nicht gerade ein sanfter Einstieg in die Thematik. Die Liga scheint gespalten zu sein in Hardcore Feministen, Mitläufer die nicht ganz wissen, wo sie hingehören und die Leute, die einfach nur noch genervt sind, sobald der Begriff fällt.

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Alle drei Gruppierungen kann ich nachvollziehen, aber nicht unbedingt tolerieren. Feminismus ist keine Begriff, von dem man genervt sein kann. Michael Buchinger (österreichischer YouTuber und Influencer) hat es sehr passend in seiner gestrigen Snapchat Story formuliert: Es gibt so viele verschiedene Formen von Feminismus. Da ist für jeden etwas dabei, womit er/ sie sich identifizieren kann.

Und dem kann ich nur zustimmen. Wie man sich damit auseinandersetzt, bleibt jedem selbst überlassen. Aber jetzt das große ABER. Gleichberechtigung betrifft uns alle ausnahmslos. Diesem Thema kann man sich nicht entziehen. Unterschiede zwischen den Geschlechter in unserer Gesellschaft sind eine Tatsache und genauso die Ungerechtigkeiten, die dadurch entstehen. Fakten, die vor unserer Nase liegen.

Ich frage mich ganz ehrlich, wie man es als fortschrittliches Land, wie Österreich eines ist, vertreten kann, dass wir im europäischen Durchschnitt 2012 auf dem vorletzten Platz (nur Estland hat noch einen raufgesetzt) mit einem Gehaltsunterschied von 16,4% landen konnte.

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Das ist absoluter Irrsinn. Frauen verdienen in diesem Land bei gleicher Tätigkeit nur 61% der Männergehalts, das entspricht einem Defizit von 39%! Ja, das sind viele Zahlen und wir haben alle schon einmal davon gehört. Aber wie kann man über sowas hinwegsehen?

Ich habe mich gestern in den sozialen Netzwerken umgesehen, um verschiedene Meinungen und Eindrücke für den heutigen Post zu sammeln. Auffallend oft, kam der Satz:

Wenn es doch um Gleichberechtigung geht, wo bleibt dann der Weltmänner Tag?

Wer Äpfeln mit Birnen vergleicht, meint wohl auch, es ginge ja darum, Obst zu vergleichen. Same same but different.

Lasst uns darauf hinarbeiten, dass es keinen Weltfrauentag mehr geben muss, um speziell auf die Ungerechtigkeiten hinzuweisen, die vor unserer Nase passieren und weiter passieren werden. Es gibt so viele Themen, an denen gearbeitet werden muss. Gehaltsunterschiede, Zugang zum Arbeitsmarkt und Bildung, Repräsentation in der Politik und Medien und kurz gesagt: in allen weiteren Bereichen gleiche Bedingungen für alle.

Es ist ein Tag, der Frauen in all ihren Formen und Ethniken bestärken soll, nicht aufzugeben und Männer ermutigen soll, sich diesem Kampf anzuschließen. Wir haben noch so viel vor uns, bevor es einen solchen Tag nicht mehr braucht.

Vielleicht klingt es utopisch, aber ich werde so lange meinen Mund zu diesem Thema nicht halten können, bis aus dem „Weltfrauen Tag“, der „Tag der unbegrenzten Gleichberechtigung“ geworden ist. 

Uns wird viel zu oft und in viel zu vielen Bereichen eingeredet, dass wir keine Chance haben Dinge zu verändern. Aber ich weigere mich, das zu glauben. Jeder Mensch hat eine Stimme und die Wahl, diese zu nutzen und sich für Dinge einzusetzen, an die er oder sie glaubt. Und genau darum ging es gestern. Weltweit in Erinnerung zu rufen, dass wir diese Stimme haben und sie nützen müssen. Nicht mehr und nicht weniger.

Über dieses Thema könnte man noch so viel mehr sagen, also lasst uns doch gerne in den Kommentaren weiter darüber diskutieren!

x tamara natalie

Hier findet ihr noch weitere interessante Links zum Weltfrauen Tag und der aktuellen Situation: 

STATISTIKEN:

BERICHTE:

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