Challenge yourself.

Genau heute beginnt die Fastenzeit. Als ich klein war habe ich jedes Jahr gefastet, auch wenn ich nicht immer bis zum Ende durchgehalten habe. Damals waren es Dinge wie weniger Süßes, weniger fernsehen und so weiter. Das hatte nichts mit Religion für mich zu tun, sondern es ging mir darum, mich selbst herauszufordern.

Dieses Jahr möchte ich diese Tradition wieder einführen.

Ich bin seit etwa 7 Jahren Vegetarierin. Auch das hat als Herausforderung an mich selbst begonnen und ich habe seitdem nicht mehr aufgehört, auf Fleisch und Fisch in meiner Ernährung zu verzichten. Aus einem Experiment wurde eine persönliche Entscheidung, wie ich mein Leben gerne leben möchte und was ich mit meinem Körper anstelle. (Ganz abgesehen davon, dass ich mir heute auch nichts mit Fleisch kochen könnte. Denn mit etwa 13 habe ich nicht nur angefangen vegetarisch zu essen, sondern auch für mich selbst zu kochen. Wie man Fleisch richtig kocht? Keinen blassen Schimmer.)

Nun ist es wieder an der Zeit für eine kleine Challenge. Ich möchte ab heute bis zum 26. März versuchen vegan zu leben. Und ja ich bin mir bewusst, was viele von euch jetzt denken werden: Hipster bla bla mainstream bla bla.

Aber ich mache das für niemand anderen als mich selbst und ich habe Spaß daran, neue Dinge auszuprobieren. Und nun möchte ich eben vegane Ernährung ausprobieren.

Ich habe vegan essen eigentlich nie in Betracht gezogen, da mir das einkaufen zu anstrengend war. Doch in den letzten 2 Jahren, vor allem seitdem ich ausgezogen bin und ich ausschließlich für mich selbst koche, habe ich noch mehr darauf geachtet, was ich esse. Außerdem hat sich das Angebot in Supermärkten und Lokalen in Wien in dieser Zeit so sehr entwickelt, dass ich einfach sehen will, ob das vielleicht doch etwas für mich wäre.

Ich verwende in einem Monat vielleicht ein halbes Packerl Milch, etwas Schlagobers, eigentlich gar keine Eier und Honig mag ich sowieso nicht. Wenn es darum geht, selbst zu kochen, bin ich also generell nicht besonders Tierprodukt- lastig.

Einziges Manko: Käse. Ich habe zum Beispiel eine kleine Sucht nach Parmesan. Aber manchmal schätzt man bestimmtes ja noch mehr, wenn man es eine Weile nicht hat. Darum soll es ja auch beim fasten gehen.

Nach den kommenden 40 Tagen werde ich ein kleines Fazit hier veröffentlichen.

Ich bin gespannt, was die folgenden Wochen so bringen werden und was auch mich zukommt. Ihr hoffentlich auch.

Und wenn euch vegan / vegetarisch / Fleisch / Fisch – Ernährung nicht interessiert, dann lasst ihr die Beiträge dazu einfach aus. Ich kann nachvollziehen, dass Ernährung nicht für jeden ein großes Thema ist. Für mich aber umso mehr und daher möchte ich meine Erfahrungen gerne hier mit euch, falls es den Ein oder Anderen dann doch interessieren sollte, teilen.

Vielleicht inspiriert es euch ja, auch auszuprobieren einmal 40 Tage auf etwas zu verzichten. Besonders in einer im Überfluss lebenden Gesellschaft kann sowas meiner Meinung nach sehr spannend sein.

Schreibt mir gerne in den Kommentaren was ihr von der Fastenzeit haltet, oder was ihr für Erfahrungen mit veganer Ernährung gemacht habt. Ich würde mich sehr freuen!

x tamara natalie

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3 Comments

  1. Joe

    Gefällt mir die ‚Fasten-Blog‘-Idee. Bei mir wird’s heuer auch schon das vierte Jahr ohne Alkohol. Diese Zeit im Jahr hab ich wirklich gern, plus dann weiß man bestimmte Dinge wieder mehr zu schätzen/genießen.

    Gefällt mir

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