Halbzeit.

Ich bin wieder da! Wie für fast alle Studenten, waren auch für mich die letzten Wochen kompletter Horror. Aber lasst uns doch den Jänner erst mal streichen und mit Februar so richtig in das Jahr 2016 starten.

Etwas Gutes hatte diese Zeit allerdings schon: ich bin bei der Hälfte meines Bachelor- Studiums angekommen. Mein drittes Semester an der Hauptuni habe ich hinter mir und wage deshalb zu behaupten, dass ich in etwa eine Ahnung habe, wie der Laden rennt.

Deshalb hier ein paar kleine Tipps und Beobachtungen:

1.Wir haben alle keine Ahnung.

Ja, es gibt sie in jeder Studienrichtung. Die kleinen Streberleins, die so wirken, als hätten sie zu jedem Zeitpunkt einen ganz genauen Plan vom Leben. Und das mag bei einigen auch stimmen. Aber den restlichen Normalos geht es allen gleich. Verfangen im Bürokratie- Chaos der Universität und mit den Rehaugen, wie sie nur ein Studienanfänger hat, stürzen wir uns alle gemeinsam und gleich verwirrt in unser Studium. Also keine Panik, wenn du keine Ahnung hast, was du da eigentlich tust. Es ging uns allen schon mal so und dieses Gefühl hat man mehr als nur einmal.

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2. Einzelkämpfer

Passend zu meinem ersten Punkt, kommt mein nächster Tipp: Alleine kommst du nicht weit auf der Uni. Ja, das Studium ist die Vorstufe zum „richtigen Leben“ und da hilft einem auch keiner mehr, bla bla bla. Aber das stimmt nicht. Such dir ein kleines Rudel, auf das du dich verlassen kannst und mit dem es mehr Spaß macht auf der Welle der Verwirrung dahin zu treiben. Sie sind es, die dir nicht nur ihre Mitschriften borgen werden, sondern auch die Menschen, an die du dich für den Rest deines Lebens erinnern wirst. Nicht an das stressige Tutorium, wo du einmal eine Aufgabe vergessen hast.

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3. Study hard. Party harder.

Ich muss ehrlich gestehen, dass vor allem aus meinem ersten Semester nicht mehr viel hängen geblieben ist. Da gab es einen Aufnahmetest, eine STEOP- Phase, Prüfungen etc. Doch die langen Nächten in irgendeiner versifften Bar mit meinen Studienkollegen sind mir sehr wohl in Erinnerung geblieben (Sentimental gesprochen, vielleicht nicht immer genau im Detail aufgrund des ein oder anderen Biers zu später Stunde). Hier verweise ich nochmal auf die „Vorstufe“ zum echten Leben: Es wird langsam ernst, aber man kann sich immer noch ziemlich gut durchschummeln. Also nützt eure Freiheit so lange ihr noch könnt und macht das, was ein wahrer Student wirklich tun sollte: Party.

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4. Facebook wird dein bester Freund.

Hier komme ich wieder zu den kleinen Streberleins. Fleißig wie diese sind, posten sie brav all ihre Mitschriften, Altfragen und Literaturzusammenfassungen in die jeweilige Facebook Gruppe und retten dir, sicher mehr als nur einmal, den Hintern damit. Auch ich wäre mit Sicherheit ohne diese Gruppen nicht soweit in meinem Studium gekommen, wie ich es bis jetzt bin. Hochleben die Facebook Gruppen!

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5. Facebook wird dein schlimmster Feind.

So toll die Gruppen vor einer Prüfung auch sein können, genauso heimtückisch sind sie manchmal. Eben genannte Streberleins werden dich mehr als nur einmal aus dem Konzept bringen und stressen. Verzweifelte Posts von einem Studenten dieser Sorte, der/ die drei Monate vor der Prüfung den vierten Satz aus Kapitel 78 der Zusatzliteratur nicht versteht und nun nicht weiß, wie er/ sie weiterleben soll. Bestimmte Beiträge und Personen muss man lernen gekonnt zu ignorieren. Auch das ist eine Fähigkeit, die einem auf der Uni Wien gelehrt wird.

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6. Alles wird gut.

Wohl der wichtigste Punkt von allen. Auch wenn das Studium noch so schwer erscheinen mag, es ist kein Weltuntergang. All die Sorgen, die wir vorgeben zu haben, sind im Vergleich noch recht harmlos und bezwingbar. Also mein größter Tipp an alle Studenten da draußen: Genießen. Schneller als es uns lieb sein wird, kriegen wir von der Realität des Lebens einen Schlag ins Gesicht. Doch bis es soweit ist, vergeht noch ein bisschen Zeit.

Und zum Schluss meine ultimative Motivation für das Studium:

Wenn Money Boy seinen Bachelor geschafft hat, dann bekomme ich das wohl auch hin!

In diesem Sinne: Yolo. Swag. 

x tamara natalie

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